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Immer mehr Frauen in der Salafistenszene aktiv – Kinder werden zu Hause radikalisiert

DÜSSELDORF – Die Zahl der Salafisten in Nordrhein-Westfalen ist im Vergleich zum Vorjahr um 100 auf 3.200 Personen gestiegen. Das teilte das NRW-Innenministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mit. Gleichzeitig warnte das Landesamt für Verfassungsschutz, es gebe keinen Grund zur Entwarnung. Die Gefahrenlage seit weiterhin hoch.

Zwar seien viele Männer in der Salafistenszene durch „repressive Maßnahmen“ der Sicherheitsbehörden ausgefallen, doch werde die entstandene Lücke zunehmend durch Mädchen und Frauen übernommen. Die seien verstärkt in den Sozialen Netzwerken aktiv, gewaltbejahend und auch gewaltbereit.

Sorgen bereitet den Sicherheitsbehörden auch, dass durch zahlreiche Geburten von Kindern etwa 100 salafistische Famlienverbände neu entstanden seien. Es sei davon auszugehen, dass die Kinder in diesen Familien sehr fundamentalistisch und extremistisch erzogen würden. Salafistische Frauen schickten ihren Nachwuchs nicht in öffentliche Kindergärten. So wachse eine „zweite Generation“ von Salafisten heran, die bereits als Kinder radikalisiert würden.

Bildquellen (Titel/Herkunft)

  • Islam_Frauen_Muslima: pixabay

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