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Eigene Kleinkinder bedroht – SEK griff rechtzeitig ein

Köln – Polizisten eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) drangen in der Nacht zu heute im Kölner Stadtteil Höhenberg gewaltsam in die Wohnung einer Kölnerin (28) ein und überwältigten sie. Sie wurde dabei nicht verletzt. Die 28-Jährige hatte zuvor gegenüber Polizeibeamten gedroht sich oder ihren beiden Kindern (6 Monate / 2 Jahre) etwas anzutun.

Vor dem Zugriff hatte sich der Vater der Zweijährigen (29) bei der Polizei Köln gemeldet und Angaben darüber gemacht, dass es der Kindsmutter nach seiner Einschätzung nicht gut gehe und er sich Sorgen mache. Er schilderte, dass seine ehemalige Lebensgefährtin die Kinder nach einem Besuchswochenende nicht übergeben habe und sie auf Anrufe nicht reagiere.

Polizisten suchten umgehend die Wohnung der Betroffenen auf und erkannten, dass sich die beschriebene Frau in der Wohnung befand. Auf Klingeln und Klopfen reagierte die 28-Jährige nicht. Schließlich hörten die Beamten, dass die Kölnerin eine eindeutige Drohung aussprach.

Um eine Gefahrensituation – insbesondere für die Kinder – auszuschließen kamen die Beamten des SEK zum Einsatz. Durch das professionelle Einschreiten der eingesetzten Polizeikräfte war die Wohnungsinhaberin schnell überwältigt. Die beiden Kinder blieben – genau wie die Überwältigte – unversehrt.

Ein Notarzt erkannte Hinweise, die auf eine psychische Erkrankung der 28-Jährigen hindeuten. Rettungskräfte brachten sie daher in eine Klinik, wo sie stationär aufgenommen wurde. Die beiden Kinder werden derzeit von Angehörigen betreut.

Bildquellen (Titel/Herkunft)

  • 40 Jahre Mobiles Einsatzkommando (MEK) Polizei Hamburg: fotolia

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