UPDATE: Randalierten Polizisten nach SEK-Auflösung?
Köln – Nach Mobbingvorwürfen gegen zehn Beamte hat Kölns Polizeipräsident Wolfgang Albers (Foto) das betroffene SEK-Kommando heute aufgelöst. Vier Angehörige des Kommandos müssen die Spezialeinheiten verlassen und finden eine andere Verwendung bei der Polizei Köln. Fünf ihrer Kollegen ist in Absprache mit dem Ministerium für Inneres und Kommunales angeboten worden, weiterhin bei einem SEK-Kommando Dienst zu versehen, allerdings nur außerhalb von Köln. „Der derzeitige Erkenntnisstand lässt solch konsequente Organisationsmaßnahmen und differenzierte Personalentscheidungen bereits zum jetzigen Zeitpunkt zu. Diese Entscheidung ist auch geboten, um frühestmöglich die Weichen für einen Neuaufbau zu stellen und das SEK in vollem Umfang wieder handlungsfähig zu machen“, begründete Albers seine Entscheidung.
Nach einem Bericht der „Bild“ haben die betroffenen SEK-Beamten nach Auflösung ihrer Einheit alkoholisiert in ihrem Aufenthaltsraum in Brühl randaliert und dabei das Mobiliar zerstört. Mehr dazu hier.
Bildquellen (Titel/Herkunft)
- Wolfgang-Albers_PolPr_Köln: polizei köln