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Veranstaltung in Düsseldorf: Der herzkranke Diabetiker

Düsseldorf – Chronisch kranke Menschen benötigen eine fortlaufende, hochwertige medizinische Betreuung, damit dauerhaft eine hohe Qualität in der Versorgung gewährleistet wird. Solche strukturierten Behandlungsprogramme für chronisch kranke Menschen werden auch als Disease-Management-Programme (DMP) bezeichnet. Dr. Jolanda Schottenfeld-Naor, Fachärztin für Innere Medizin und für ihren Diabetes-Schwerpunkt in Düsseldorf bekannt, setzt bei der Behandlung von Diabetes-Patienten stark auf Disease-Management-Programme. Sie gehört zum Ärzte- und Gesundheitsnetzwerk Medplus Nordrhein, einer multidisziplinären, überörtlichen Berufsausübungsgemeinschaft (ÜBAG) mit Praxen im Ärztehaus-Oststraße in der Düsseldorfer Innenstadt, in Düsseldorf-Gerresheim, in Düsseldorf-Holthausen sowie in Krefeld und Ratingen. Auch die übrigen Ärzte des Gesundheitsnetzwerks Medplus Nordrhein setzen DMP in ihren Fachgebieten ein.

Ein Disease-Management-Programm stellt koordinierte Gesundheitsversorgungsmaßnahmen und Informationen zur Verfügung, um die Patienten dazu zu befähigen, sich aktiv an der Behandlung zu beteiligen und die Krankheit, deren Symptome und Bedeutung sowie Behandlungsmöglichkeiten kennenzulernen. Die Praxis zeigt, dass dieser geschulte eigenverantwortliche Umgang der Patienten mit der Krankheit regelmäßig zu besseren Ergebnissen führt.

Am 7. Juni lädt Dr. Jolanda Schottenfeld-Naor in Düsseldorf zum Qualitätszirkel für Ärzte mit der DMP-Fortbildung „Diabetes und Herz“ ein. Dabei steht das Thema „Der herzkranke Diabetiker – Neue Aspekte und therapeutische Erwägungen – KHK Arteriosklerose/ Herzrhythmusstörungen/ Herzinsuffizienz“ im Fokus, Referent des Abends ist Privat-Dozent Dr. med. Thomas Jax, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie.

„Diabetes und Herzgesundheit hängen eng zusammen. Mehr als die Hälfte aller Diabetiker stirbt an einem Herzinfarkt: Das allein zeigt schon, wie wichtig eine gute Herzfunktion im Verlauf der Zuckerkrankheit wird“, warnt die anerkannte Diabetologin. „Umso wichtiger ist es deshalb, Diabetes-Patienten auch hinsichtlich der Herzgesundheit zu begleiten, um Risiken für schwere Erkrankungen wie den Herzinfarkt zu reduzieren.“ Das gelte auch, weil bei Diabetikern ein Herzinfarkt oftmals ohne den typischen „Warnschmerz“ auftrete – der Betroffene habe also kaum eine Möglichkeit zur Reaktion.

„Herzkranke Diabetiker brauchen natürlich erweiterte Disease-Management-Programme, um mit beiden Erkrankungen umzugehen. Dahingehend wollen wir mit unserem Qualitätszirkel und unserer DMP-Fortbildung ‚Diabetes und Herz‘ Hausärzte für die besonderen Bedürfnisse sensibilisieren und fachlich so schulen, dass sie herzkranke Diabetiker strukturiert behandeln und begleiten können“, betont Dr. Jolanda Schottenfeld-Naor. Dies hat das Ziel, die Lebensqualität chronisch Kranker zu erhalten oder sogar zu erhöhen; zum anderen sollen durch eine strukturierte Behandlung aber auch Folgeschäden vermieden und die Notwendigkeit stationärer Behandlungen reduziert werden.

Bildquellen (Titel/Herkunft)

  • Dr._Jolanda_Schottenfeld: jolanda schottenfeld-naor

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