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Armin Laschet (CDU) würdigt die Leistung der Siebenbürger Sachsen in NRW

Düsseldorf – Am 26. Mai 1957 wurde im Landtag Nordrhein-Westfalen die Übernahme der Patenschaft für die Siebenbürger Sachsen durch das Land feierlich verkündet. Zum 60. Jahrestag dieses Ereignisses erklärt der CDU-Landes- und Fraktionsvorsitzende Armin Laschet:

„Das Patenschafts-Jubiläum ist für ganz Nordrhein-Westfalen ein Grund zur Freude. Seit 60 Jahren sind das Land Nordrhein-Westfalen und die Siebenbürger Sachsen durch eine Patenschaft verbunden. Nach Flucht und Vertreibung aus dem heutigen Rumänien im und nach dem Zweiten Weltkrieg halfen die Siebenbürger Sachsen mit, das junge Bundesland Nordrhein-Westfalen aufzubauen. Am Wirtschaftswunder der Nachkriegszeit haben die Siebenbürger Sachsen erheblichen Anteil. Dafür ist das Land dankbar.

Heute sind die Siebenbürger Sachsen wichtige Brückenbauer für das zusammenwachsende Europa. Auch deshalb verdient die Partnerschaft des Landes mit den Siebenbürger Sachsen wieder mehr Aufmerksamkeit durch die Landesregierung.“

Unter den rund 14 Millionen Flüchtlingen und Vertriebenen waren auch viele Deutsche aus Rumänien, die Siebenbürger Sachsen. Viele von ihnen haben in Nordrhein-Westfalen eine neue Heimat gefunden. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden die drei ersten geschlossenen Siedlungen der Siebenbürger Sachsen außerhalb Siebenbürgens in Herten-Langenbochum, Oberhausen-Osterfeld und in Setterich bei Aachen. In den 1960er Jahren wurde im oberbergischen Wiehl mit dem Ortsteil Drabenderhöhe der Grundstein für die heute mit ca. 3.500 Siebenbürger Sachsen größte geschlossene siebenbürgische Siedlung weltweit gelegt.

Bildquellen (Titel/Herkunft)

  • Siebenbürger_Sachsen: privat

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