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Syrer fühlen sich in Unterkunft bedroht

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Herford – Nach dem versuchten sexuellen Übergriff eines Afghanen gegenüber einer syrischen Frau am vergangenen Samstag und weiteren Gewalttätigkeiten ist es in der Herforder Flüchtlingsunterkunft zu Protesten gekommen. Kinder hielten Schilder mit der Aufschrift „We are afraid“, andere syrische Flüchtlinge appellierten an den Bürgermeister und berichteten gegenüber dem „Westfalen-Blatt“ von regelmäßigen Übergriffen zwischen Angehörigen verschiedener Ethnien. Rund 80 Syrer leben in der Unterkunft, weitere 700 kommen aus Afghanistan, Pakistan, Indien, dem Kosovo oder afrikanischen Ländern. Während die Syrer in der Mehrzahl Familien mit Kindern sind, handelt es sich bei den anderen vornehmlich um junge Männer. Ein syrischer Flüchtling wird von der Zeitung zitiert: „Oft sind die Leute betrunken, einige haben sogar Messer dabei. Sie bedrohen uns und machen uns Angst.“

Der Artikel aus dem Westfalen-Blatt finden Sie hier

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